An den Grenzen der Belastbarkeit
Die Situation in den ostdeutschen Hochwassergebieten lässt auch den Helfern aus dem Landkreis Sonneberg keine Atempause. Am Wochenende wurden sie wieder in Marsch gesetzt - dieses Mal in Richtung Magdeburg.
Sonneberg - Am Samstagabend war das Wochenende für knapp zwei Dutzend ehrenamtliche Helfer aus dem Landkreis Sonneberg beendet. Pünktlich eine Woche nachdem zuletzt der Katastrophenschutz-Zug in Richtung Ostthüringen in Marsch gesetzt wurde, mussten dieses Mal zumeist Mitglieder des Roten Kreuzes und der dem Sozialverband angeschlossenen Bergwachten ran. Alarmiert wurden zum Beispiel die Angehörigen des DRK-Sanitätszugs aus Steinach oder des Versorgungszugs aus Oberlind.


Wer Mitglied der Bergwacht wird, übernimmt eine verantwortungsvolle ehrenamtliche Tätigkeit, bei der sich andere Menschen in Notsituationen voll auf ihn verlassen. Ganz besonders anstrengend ist es, wenn im Winter, unter möglicherweise äußerst ungünstigen Witterungsbedingungen, Verletzte in schwierigem Gelände geborgen werden müssen. Auf derartige Situationen bereiten sich die Bergwachtkameraden nicht nur mit einer fundierten theoretischen Ausbildung in Erster Hilfe und Sanitätsdienst vor. Auch körperliche Fitness ist unumgänglich, und so gehören unter anderem alpines Skifahren und Langlauf zum Übungsprogramm.