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Bergwacht Scheibe-Alsbach Bergwacht Scheibe-Alsbach Ehrenamtliche Bergrettung im Thüringer Wald
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Auto-Verkauf soll die Retter flott halten

Der Sparkassen-Golf, den sich die Bergwacht Scheibe-Alsbach vergangenes Jahr hart eroberte, wird verkauft. Der Erlös fließt in die Anschaffung neuer Einsatz-Technik.

Scheibe-Alsbach – Ein Kopf-an-Kopf-Rennen hatte sich die Bergwachtbereitschaft Scheibe-Alsbach vergangenes Jahr mit dem Kreissportbund geliefert. Die Sparkasse hatte einen Golf GTI für gemeinnützige Zwecke ausgelobt. Fußballer, Sozialdienstleister und Trachtler bewarben sich. Doch beim Internet-Voting hatten am Schluss die Retter aus dem Neuhäuser Stadtteil super knapp die Nase vorn vor der Sportler-Allianz.  Dass das Wägelchen indes nicht wirklich taugt zur Bergung von Verunfallten aus unwegsamen Gelände, den Satz hatten Bereitschaftsleiter Konni Lutter und seine Mitstreiter schon damals auf den Lippen. Doch vor allem war im April 2016 die Freude groß, überhaupt den Stich gemacht zu haben. Zur Jahreshauptversammlung der Bereitschaft ein Jahr später wurde nun die Botschaft übermittelt: Der Golf wird verkauft. Eigentlich, so äußerte Sebastian Kirchner, Vorsitzender des Bergrettung-Fördervereins, hätte man gemäß der Regularien das Fahrzeug zwei Jahre nutzen müssen. Doch habe die Sparkasse sich partnerschaftlich gezeigt. Wenn sich der Zeitwert realisieren lässt – immerhin 25 000 Euro – dann hat der Förderverein nach dem Verkauf des Autos einen Grundstock gelegt, mit dem sich die Anschaffung neuer Retter-Technik besser finanzieren lässt. Und die tut Not. Das Geländefahrzeug hat mittlerweile zwölf Jahre auf dem Buckel. Da die Beanspruchung beim Rumpeln über Stock und Stein hoch ist, erscheint die neuerliche TÜV-Zulassung 2018 fraglich. Noch an anderer Stelle müssen sich die Ehrenamtlichen mühen, flott zu bleiben. So kämpft man derzeit um die Anschaffung eines Quads mit Anhänger zum Verletztentransport. Neuwert: 29 000 Euro. Ein Antrag auf Lottomittel soll helfen, die Ausgabe zu stemmen. Und wenn der Golf-Erlös steht, hätte man auch die Eigenmittel, um zumindest ein gebrauchtes Gerät aus dem Allgäu zu erwerben. Das würde vermutlich 10 000 Euro kosten – allerdings noch keinen Anhänger haben. Dass es die Technik zur Menschenrettung braucht, wurde im Jahresbericht von Konni Lutter deutlich. Immerhin
2216 Stunden schrubbten die rund 30 Aktiven vergangenes Jahr in ihrer Freizeit. Jenseits von Ausbildung, Erhalt der Schutzhütte in Scheibe-Alsbach oder Pflege der Ausrüstung war natürlich auch eine Vielzahl an Einsatzstunden zu absolvieren. Allein zur Absicherung des Wintersportvergnügens in der Steinacher Skiarena wurden 375 Stunden aufgewendet.

 Die Scheibe-Alsbacher Lebensretter


Hier war man letztlich in der Verantwortung 16 Verletzte zu versorgen, wobei die Hälfte dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung zugeführt wurde. Im Hartsteinwerk Hüttengrund unterstützte man die Bergung eines Arbeiters, der hilflos im Förderturm lag, in der Loipe rund um Neuhaus leistete man einer gestürzten Langläuferin Erste Hilfe, am Bleßberg galt es einem verunfallten Waldarbeiter beizustehen. Durchaus säuerlich merkte Lutter an, er sei es allmählich Leid einen derart hohen Aufwand betreiben zu müssen, um die Arbeit zugunsten

von Menschen in Not überhaupt ausfinanziert zu bekommen. Angesprochen war damit der Umstand, dass die Bergwachten in Thüringen nicht – vergleichbar der Feuerwehr –
als gesetzlich geregelte Pflichtaufgabe vorzuhalten sind. Das freut vor allem die Kostenträger, zum Beispiel Krankenkassen, welche es nur mir 50 Euro vergüten, wenn Bergwachtler
einen verletzten Freizeitsportler aus dem Wald holen und dem Krankenwagen zuführen (Freies Wort berichtete ausführlich am 31. März). Immerhin konnte Andy Söllner, Vorstandsvorsitzender des Sonneberger DRK-Kreisverbandes, dem die vier Bergwacht-Bereitschaften im Kreis angehören, berichten, dass in diesem Thema Bewegung ist. Nach
langen Jahren Sendepause gab es aktuell wieder Gespräche mit dem Rettungsdienstzweckverband, was die Rahmenbedingungen betrifft, unter denen die Freiwilligen zum Einsatz
gerufen werden. Auch habe der DRK-Landesverband Kontakt zu den Krankenkassen gesucht. „Die Feuerwehr bekommt Technik und Kleidung – wir müssen alles selbst anschaffen“, diese Rechnung gehe nicht mehr auf, äußerte Söllner. Auch eine Gleichstellung mit Freiwilligen Feuerwehrlern zu erreichen – hier bekommt der Arbeitgeber gesetzlich geregelt den Ausfall eines Arbeitnehmers finanziell ersetzt, der als Retter unterwegs ist – bleibe selbstverständlich ein wichtiges Anliegen, bei dessen Umsetzung auch die Politik gefordert ist, so Söllner. 

Der gemeinnützige Förderverein der Bergwacht Scheibe-Alsbach kann steuerabzugsfähige Spendenquittungen ausstellen.
Die IBAN für Spender lautet: DE 59 8405 4722 0304 0760 82.

 

Nachtwanderung endet mit Rettungseinsatz

Rettungseinsatz in der Skiarena

Einsatz vom 10.02.2017

Alle Hilfe kam am Ende zu spät...

2017-02-03_Einsatz

Wochenspiegel vom 16. Januar 2016

Ehrenmdedaille für unseren Bereitschaftsleiter Konni Lutter

Trotz vieler Einsätze gelungene Saison

Eine ereignisreiche Wintersaison ging jüngst für die Kameraden der Bergwacht Scheibe-Alsbach zu Ende. 
Bereitschaftsleiter Konni Lutter zieht ein positives Fazit.

Von Anika Zitzmann


Scheibe-Alsbach/Steinach – Im März endete für viele Liftbetriebe die Saison, so auch in der Skiarena Silbersattel in Steinach. Damit war die Arbeit der Kameraden der Bergwacht Scheibe-Alsbach für diesen Winter
ebenfalls getan. Seit Mitte Januar war jedes Wochenende ein Team der freiwilligen Bergretter im Einsatz und sorgte für optimale Sicherheit der Skifahrer auf und neben der Piste. So konnten sie insgesamt 16 verletzten Skifahrern helfen und bei neun Unfällen mit dem Snowboard Erste Hilfe leisten. Das kann die Bergwacht Scheibe-Alsbach unmöglich alles alleine bewältigen, wie Bereitschaftsleiter Konni Lutter weiß: „Manchmal sind in einen Skiunfall mehrere Personen verwickelt und müssen parallel zueinander versorgt werden. In solchen Fällen können sich meine Kameraden auf die Unterstützung von einem Team der Skiarena, den SV 08 Alpin und auf andere Sportvereine der Region verlassen.“ Von den genannten Organisationen sind in der Saison ebenfalls stets einige Mitglieder in der Skiarena anzutreffen, die die Bergwacht Scheibe-Alsbach im Ernstfall unterstützen können.

Hubschraubereinsatz

Und auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und dem Hubschrauber Christoph 60 aus Suhl funktioniert laut Lutter reibungslos. So wurden 13 der insgesamt 25 verunfallten Personen an den Rettungsdienst
übergeben, einmal kam sogar der Hubschrauber zum Einsatz. Der letztgenannte Notfall war für Konni Lutter und sein Team zugleich der spektakulärste in diesem Winter. Ein junger Skifahrer war mit dem Rücken auf eine Slalomstange gefallen. „Aufgrund von Schmerzen im Beckenund Wirbelsäulenbereich, über die der Patient klagte, wurden wir zu Hilfe gerufen. Da eine Wirbelsäulenverletzung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde zunächst der Rettungsdienst und schließlich noch der Rettungshubschrauber alarmiert“, beschreibt Lutter den Einsatz. „Nachdem die Kameraden der Bergwacht die Erstversorgung abgeschlossen hatten und der Notarzt eingetroffen war, konnte der verletzte Skifahrer schließlich mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.“ Neben den Einsätzen in der Skiarena Silbersattel wurden die Kameraden der Bergwacht Scheibe-Alsbach aber auch noch bei einigen anderen Notfällen gerufen. So auch am 5. Februar: „An diesem Tag rückte unser Motorschlitten zu einem Skiunfall auf die „Hämmerer Ehmd“ aus. Dort hatte sich eine Langläuferin am Knöchel verletzt, die wir mit unserem Schlitten zum Rettungswagen transportieren sollten“, berichtet der Bereitschaftsleiter. Die Zusammenarbeit mit den Sanitätern vom Rettungsdienst Sonneberg funktionierte auch hier ohne Probleme, so dass der Frau schnell geholfen werden konnte. Darüber hinaus waren die Kameraden der Bergwacht auch wieder bei zahlreichen Veranstaltungen im Einsatz. So stellten sie beispielsweise, gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Scheibe-Alsbach, die Absicherung von Biathlonwettkämpfen im Ort sicher oder betreuten alpine Wettkämpfe verschiedener Vereine in der Skiarena Steinach. Auch waren die Kameraden am Ende bei insgesamt zehn Veranstaltungen mit 80 Stunden Arbeitszeit im Einsatz. Hinzu kommen weitere 220 Stunden, in denen das Team der Bergwacht freiwilligen Dienst in der Skiarena Silbersattel geleistet hat.

Moderate Einsatzzeiten

Bei diesen moderaten Einsatzzeiten fanden einige der angehenden Bergretter auch noch Gelegenheit zur Weiterbildung. „Zusätzlich haben sich unsere Anwärter David Greiner-Pol, Steve Mischke, Jörg Leidenfrost und Christopher Reißmann in über 200 Stunden auf die Winterprüfung im Januar vorbereitet und diese erfolgreich bestanden“, verkündet Konni Lutter stolz. Generell ist der Bereitschaftsleiter mit der Wintersaison   zufrieden. „Alle Einsätze sind gut verlaufen und auch bei der Absicherung der zahlreichen Veranstaltungen gab es keine größeren Probleme.“ Er und sein Team der Bergwacht Scheibe-Alsbach freuen sich nun auf die bevorstehende Sommersaison und die damit verbundenen Ausbildungen im Freien.

Einsatz - Verletzter Langläufer auf der Hämmerer Ebene

Am gestrigen Vormittag wurde unsere Bergwacht durch die Rettungsleitstelle Suhl zu einem Einsatz im DSV Nordic Aktiv Zentrum „Hämmere Ebene“
in Mengersgereuth-Hämmern alarmiert. Ein Skifahrer war gestürzt und hatte sich das Knie verletzt. Unser in der Skiarena Silbersattel stationierter Motorschlitten rückte zum Unfallort aus. Gemeinsam mit den Kameraden des Medinos Rettungsdienstes wurde der Patient versorgt und mit dem Motorschlitten zum RTW gebracht.

Durch Einsatz des Motorschlittens können unsere Retter sehr schnell am Unfallort sein und verletzte versorgen.

Winterwetter und Verletzte in der Skiarena

Am vergangenen Wochenende waren unsere Kameraden bei bestem Sonnenwetter wieder unterwegs, um verletzten Menschen zu helfen. Während der Dienste in der Skiarena Silbersattel Steinach konnten wir Snowboardern und Skiläufern helfen. Bei 4 Einsätzen mussten leider 3 Verletzte an den Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus gebracht werden.
Wir wünschen allen eine schnelle Genesung

Herrliches Skiwetter und viele Gäste in der Skiarena Silbersattel Unsere Kameraden im Einsatz.

Am Fellberg vermisst?? - Freies Wort vom 24.12.2014

 

Am Fellberg vermisst?? - Freies Wort vom 24.12.2014

 

Erfolglose Vermisstensuche

 
Am 23.12. um 16:45 Uhr wurden die BW Bereitschaften Scheibe-Alsbach, Lauscha und Meuselbach zur Unterstützung bei einer Vermisstensuche alamiert. Das Suchgebiet erstreckte sich rund um den Fellberg in Steinach. Gegen 22:00 Uhr wurde die Suche erfolglos abgebrochen. 
Weitere Einzelheiten unter:
http://www.infranken.de/regional/coburg/Nur-sein-Auto-gefunden-76-Jaehriger-aus-Neustadt-bei-Coburg-vermisst;art214,903180 
 

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