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Alle Hilfe kam am Ende zu spät...

2017-02-03_Einsatz

Wochenspiegel vom 16. Januar 2016

Ehrenmdedaille für unseren Bereitschaftsleiter Konni Lutter

Trotz vieler Einsätze gelungene Saison

Trotz vieler Einsätze gelungene Saison

Eine ereignisreiche Wintersaison ging jüngst für die Kameraden der Bergwacht Scheibe-Alsbach zu Ende. 
Bereitschaftsleiter Konni Lutter zieht ein positives Fazit.

Von Anika Zitzmann


Scheibe-Alsbach/Steinach – Im März endete für viele Liftbetriebe die Saison, so auch in der Skiarena Silbersattel in Steinach. Damit war die Arbeit der Kameraden der Bergwacht Scheibe-Alsbach für diesen Winter
ebenfalls getan. Seit Mitte Januar war jedes Wochenende ein Team der freiwilligen Bergretter im Einsatz und sorgte für optimale Sicherheit der Skifahrer auf und neben der Piste. So konnten sie insgesamt 16 verletzten Skifahrern helfen und bei neun Unfällen mit dem Snowboard Erste Hilfe leisten. Das kann die Bergwacht Scheibe-Alsbach unmöglich alles alleine bewältigen, wie Bereitschaftsleiter Konni Lutter weiß: „Manchmal sind in einen Skiunfall mehrere Personen verwickelt und müssen parallel zueinander versorgt werden. In solchen Fällen können sich meine Kameraden auf die Unterstützung von einem Team der Skiarena, den SV 08 Alpin und auf andere Sportvereine der Region verlassen.“ Von den genannten Organisationen sind in der Saison ebenfalls stets einige Mitglieder in der Skiarena anzutreffen, die die Bergwacht Scheibe-Alsbach im Ernstfall unterstützen können.

Hubschraubereinsatz

Und auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und dem Hubschrauber Christoph 60 aus Suhl funktioniert laut Lutter reibungslos. So wurden 13 der insgesamt 25 verunfallten Personen an den Rettungsdienst
übergeben, einmal kam sogar der Hubschrauber zum Einsatz. Der letztgenannte Notfall war für Konni Lutter und sein Team zugleich der spektakulärste in diesem Winter. Ein junger Skifahrer war mit dem Rücken auf eine Slalomstange gefallen. „Aufgrund von Schmerzen im Beckenund Wirbelsäulenbereich, über die der Patient klagte, wurden wir zu Hilfe gerufen. Da eine Wirbelsäulenverletzung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde zunächst der Rettungsdienst und schließlich noch der Rettungshubschrauber alarmiert“, beschreibt Lutter den Einsatz. „Nachdem die Kameraden der Bergwacht die Erstversorgung abgeschlossen hatten und der Notarzt eingetroffen war, konnte der verletzte Skifahrer schließlich mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.“ Neben den Einsätzen in der Skiarena Silbersattel wurden die Kameraden der Bergwacht Scheibe-Alsbach aber auch noch bei einigen anderen Notfällen gerufen. So auch am 5. Februar: „An diesem Tag rückte unser Motorschlitten zu einem Skiunfall auf die „Hämmerer Ehmd“ aus. Dort hatte sich eine Langläuferin am Knöchel verletzt, die wir mit unserem Schlitten zum Rettungswagen transportieren sollten“, berichtet der Bereitschaftsleiter. Die Zusammenarbeit mit den Sanitätern vom Rettungsdienst Sonneberg funktionierte auch hier ohne Probleme, so dass der Frau schnell geholfen werden konnte. Darüber hinaus waren die Kameraden der Bergwacht auch wieder bei zahlreichen Veranstaltungen im Einsatz. So stellten sie beispielsweise, gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Scheibe-Alsbach, die Absicherung von Biathlonwettkämpfen im Ort sicher oder betreuten alpine Wettkämpfe verschiedener Vereine in der Skiarena Steinach. Auch waren die Kameraden am Ende bei insgesamt zehn Veranstaltungen mit 80 Stunden Arbeitszeit im Einsatz. Hinzu kommen weitere 220 Stunden, in denen das Team der Bergwacht freiwilligen Dienst in der Skiarena Silbersattel geleistet hat.

Moderate Einsatzzeiten

Bei diesen moderaten Einsatzzeiten fanden einige der angehenden Bergretter auch noch Gelegenheit zur Weiterbildung. „Zusätzlich haben sich unsere Anwärter David Greiner-Pol, Steve Mischke, Jörg Leidenfrost und Christopher Reißmann in über 200 Stunden auf die Winterprüfung im Januar vorbereitet und diese erfolgreich bestanden“, verkündet Konni Lutter stolz. Generell ist der Bereitschaftsleiter mit der Wintersaison   zufrieden. „Alle Einsätze sind gut verlaufen und auch bei der Absicherung der zahlreichen Veranstaltungen gab es keine größeren Probleme.“ Er und sein Team der Bergwacht Scheibe-Alsbach freuen sich nun auf die bevorstehende Sommersaison und die damit verbundenen Ausbildungen im Freien.

Einsatz - Verletzter Langläufer auf der Hämmerer Ebene

Einsatz - Verletzter Langläufer auf der Hämmerer Ebene

Am gestrigen Vormittag wurde unsere Bergwacht durch die Rettungsleitstelle Suhl zu einem Einsatz im DSV Nordic Aktiv Zentrum „Hämmere Ebene“
in Mengersgereuth-Hämmern alarmiert. Ein Skifahrer war gestürzt und hatte sich das Knie verletzt. Unser in der Skiarena Silbersattel stationierter Motorschlitten rückte zum Unfallort aus. Gemeinsam mit den Kameraden des Medinos Rettungsdienstes wurde der Patient versorgt und mit dem Motorschlitten zum RTW gebracht.

Durch Einsatz des Motorschlittens können unsere Retter sehr schnell am Unfallort sein und verletzte versorgen.

Winterwetter und Verletzte in der Skiarena

Winterwetter und Verletzte in der Skiarena

Am vergangenen Wochenende waren unsere Kameraden bei bestem Sonnenwetter wieder unterwegs, um verletzten Menschen zu helfen. Während der Dienste in der Skiarena Silbersattel Steinach konnten wir Snowboardern und Skiläufern helfen. Bei 4 Einsätzen mussten leider 3 Verletzte an den Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus gebracht werden.
Wir wünschen allen eine schnelle Genesung

Herrliches Skiwetter und viele Gäste in der Skiarena Silbersattel Unsere Kameraden im Einsatz.

Am Fellberg vermisst?? - Freies Wort vom 24.12.2014

 

Am Fellberg vermisst?? - Freies Wort vom 24.12.2014

 

Erfolglose Vermisstensuche

Erfolglose Vermisstensuche

 
Am 23.12. um 16:45 Uhr wurden die BW Bereitschaften Scheibe-Alsbach, Lauscha und Meuselbach zur Unterstützung bei einer Vermisstensuche alamiert. Das Suchgebiet erstreckte sich rund um den Fellberg in Steinach. Gegen 22:00 Uhr wurde die Suche erfolglos abgebrochen. 
Weitere Einzelheiten unter:
http://www.infranken.de/regional/coburg/Nur-sein-Auto-gefunden-76-Jaehriger-aus-Neustadt-bei-Coburg-vermisst;art214,903180 
 

Rettung im sonnigen Herbstwald

Rettung im sonnigen Herbstwald

Einer der letzten schönen Tag Ende November 2014. Viele nutzen den Sonnenschein, um nochmal durch unseren schönen Wald zu wandern. Nicht immer werden dabei leichte Wanderwege genutzt und es kommt zu Unfällen. Sonntag gegen 15 Uhr werden die Kameraden der Bergwacht Scheibe-Alsbach telefonisch alarmiert, daß eine Person im Wald gestürzt und verletzt sei. Nach Rücksprache mit der Leitstelle  suchen die Kameraden die verletzte Person in der Nähe des Biathlonzentrums Scheibe-Alsbach. Nachdem die Verletzte von den ersten Kräften gefunden wurde, treffen sich die Rettungskräfte von Bergwacht und Rettungsdienst im Biathlonzentrum zur weiteren gemeinsamen Rettung. Die gestürzte Wanderin benötigt Hilfe. Auf dem Rückweg stürzte eine 43jährige Frau auf einem abschüssigen Wiesenweg und zog sich eine offene Fraktur des Unterschenkels zu. Gemeinsam mit den Kameraden der Rettungswache Neuhaus wurde sie versorgt und mittels Gebirgstrage zum Geländewagen gebracht.  Mit dem Fahrzeug erfolgte der weitere Transport der Verletzten zum Rettungswagen und mit diesem anschließend ins Krankenhaus.

Erfolgreiche Sommerrettungsprüfung

Erfolgreiche Sommerrettungsprüfung

Ein erster großer Schritt in Richtung aktive Einsatzkraft haben heute unsere Anwärter David, Steve, Jörg, und Christopher gemacht. In Oberhof konnten sie bei bestem Bergwachtwetter ihr Wissen unter unter Beweis stellen. Wir gratulieren zum bestandenen Zertifikat Sommerrettung und freuen uns auf weitere gute Ergebnisse bei den noch verbleibenden Prüfungen.

Vier Wehren proben in Scheibe-Alsbach den Ernstfall

Vier Wehren proben in Scheibe-Alsbach den Ernstfall

Ein brennendes Heulager und drei Vermisste - so lautete das Übungs-Szenario am Freitag in Scheibe-Alsbach.

Scheibe-Alsbach - Die Sirene heulte am Freitagabend um 17.40 Uhr in der Gemeinde Scheibe-Alsbach. Als die Feuerwehr acht Minuten später in der Unterlandstraße eintrifft, treten Rauchschwaden aus der mit Heu gefüllten Lagerhalle von Heinrich Meusel. Wenig später erreichen die Feuerwehren von Steinheid und Siegmundsburg den Ort des Geschehens. Bis die Goldisthaler eintreffen, vergehen zwölf Minuten. Es ist eine Übung, merken die Männer.

Den Trupps, die sich mit Atemschutz ausgerüstet haben, stellt sich die Aufgabe, insgesamt drei "verletzte" Mitarbeiter in der verrauchten Firma zu finden. Dazu werden Schlauchleitungen gelegt. Alles passiert jedoch nur ohne Wasser. Nach und nach werden die drei vermeintlichen Verletzten mit Hilfe der Wärmebildkamera gefunden und von der Bergwacht versorgt. Auch ein gestürzter Feuerwehrler wird aus der Gefahrenzone gebracht. Nach einer Stunde war die Ausgangslage wiederhergestellt.

Wie Harald Bechmann, Kreisbrandmeister aus Siegmundsburg und Einsatzleiter vor Ort, in seiner Auswertung gegenüber Freies Wort erklärt, war das Ziel der Übung das Zusammenwirken der Feuerwehren unter der neuen Situation, dass das Siegmundsburger Löschfahrzeug aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt wurde. Nun rückte sie mit dem Tanklöschfahrzeug W50 und einer Besatzung von sechs Feuerwehrleuten aus.

Zu klären sei jedoch die Nachfolge der Reservekräfte, auch wenn ansonsten die Übung erfolgreich ausging. Ebenfalls müsse überlegt werden, wo das Löschwasser entnommen werden kann. Insgesamt sieht Bechmann das Übungsziel als erreicht an. Die gute Reaktion des Ortsbrandmeisters Dirk Lutter beschied bei Bechmann mit einem Lob, da er beim Eintreffen die Einsatzleitung übernommen und sie dann an den Kreisbrandmeister übergeben habe. Dieser dankte den Anwesenden für ihr Engagement, insbesondere den Kameraden der Bergwacht Scheibe-Alsbach sowie Heinrich Meusel für die Bereitstellung seiner Firmengebäude für den Übungs-Einsatz.

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