Geld für Funktechnik

Über Lottomittel durften wir uns vor einigen Tagen freuen. Duch die Vermittlung des CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Wolf, erhielten wir 1400 Euro aus dem Wirtschaftsministerium. Damit konnten 2 dringend benötigte Funkgeräte gekauft werden.
Benötigt werden sie bei der Suche nach verunfallten oder vermißten Personen, bei der Anforderung zusätzlicher Kräfte bei Einsätzen und für die Absicherung von Veranstaltungen.
Für die Freiwillige Feuerwehr Scheibe-Alsbach gab es 1500 Euro aus dem Kultusministerium zur Anschaffung einer Beschallungsanlage für die Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit sowie für die Verbesserung der Schulungstätigkeit.
In einer Zusammenkunft der Vorstände der Bergwacht-Bereitschaft und des Feuerwehrvereins waren Landtagsabgeordneter Bernd Wolf und der Vorsitzende der CDU-Ortsgruppe Scheibe-Alsbach/Steinheid, Henry Worm, zugegen
Die Kameraden beider Vereine dankten Wolf für die Unterstützung. Wärend des Abends informierte sich der für den hiesigen Wahlkreis zuständige Abgeordnete über die ehrenamtliche Arbeit von Bergwacht und Feuerwehr. Er brachte siene Anerkennung für die geleistete Arbeit zum Ausdruck.
Der Dank der Kameraden von Bergwacht und Freiwilliger Feuerwehr geht an dieser Stelle an die Minister und ihre Ministerien für die großzügige Unterstützung

Die Kameraden der Bergwacht möchten sich weiterhin bei Herrn Uwe Hammerschmidt, Inhaber der Firma BRAKOM aus Sonneberg, recht herzlich bedanken. Mit einer Spende und der Beschaffung der Funktechnik unterstützte er wieder einmal die Bereitschaft bei ihrer Arbeit.

 

Das Übergabefoto

Jahreshauptversammlung der Bergwacht Scheibe-Alsbach

Am Freitag trafen sich die Kameradinnen und Kameraden der Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung. Nach einer kurzen Begrüßung legt Bereitschaftsleiter Konni Lutter Rechenschaft über das vergangene Jahr ab. Dabei konnte er über 2 besonders positive Ereignisse für die Kameraden berichten. 
Zum Einen wurde den Scheibe-Alsbacher Kameraden durch den DRK Sonneberger Kreisverband, nach dem Ausfall des alten Dienstfahrzeuges ein neues Fahrzeug bereitgestellt. Dieses bildet, gemeinsam mit einem durch die Bereitschaft selbst finanzierten Hänger, nun die Grundlage einer schnelle Hilfe für verunfallte Personen in den Waldgebieten des Dienstgebietes.

Das schönste Ereignis für die Kameraden, sowohl junge oder alte, war jedoch die Übergabe der Diensthütte. Dies wurde 1976 von den Kameraden des Unfalldienstes gebaut worden und musste nun von der Gemeinde Scheibe-Alsbach zurückgekauft werden. Der Verlust der Hütte bis zum Rückkauf war dar schwärzeste Abschnitt der Geschichte der Bereitschaft. Maßgeblichen Anteil daran hat der Bürgermeister der Gemeinde Scheibe-Alsbach. Anderen Vereinen werden Objekte aufgezwungen, welche sie nicht finanzieren können und die Bergwacht musste das selbst errichtete Objekt für teures Geld, welches dem DRK Kreisverband nicht gerade in großen Mengen zur Verfügung steht, zurück kaufen. Jedoch stellt der Kreisverband die Mittel zur Verfügung. Für diese beiden Geschenke möchten sich die Kameraden aus Scheibe-Alsbach recht herzlich beim Vorsitzenden Kam. Götz, seinem Vorstand und beim ganzen Kreisverband recht herzlich bedanken. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Justitiarin des Kreisverbandes, die sich über viele Monate mit diesem Fall beschäftigen musste, und an die 3 Mitglieder des Gemeinderates von Scheibe-Alsbach, welche immer auf unserer Seite standen.

In seinem Bericht konnte Bereitschaftleiter Lutter viele verschiedene Aufgaben und Einsätze anführen, welche übernommen wurden. Insgesamt leisteten die Kameraden im letzten Jahr über 7000 Stunden. Darin enthalten sind 2500 Einsatzstunden im Sommer- und Winterdienst, 1000 Stunden Sanitätsdienste und fast 1000 Ausbildungsstunden. Die anderen Stunden fallen auf Öffentlichkeitsarbeit, Wartungsarbeiten an der Technik und nach der Rückgabe wurden bereits über 800 Stunden an der Diensthütte geleistet.

Es wurden mehr als 50 Veranstaltungen abgesichert. Diese reichen von Motorsport-, über Lauf- und Wintersportveranstaltungen bis hin zum Fußball.

Es wurde 114 Verletzte versorgt, darunter 18 Verletzte, welche dem Rettungsdienst übergeben werden mussten. 3 mal wurde zur Suche vermisster Personen alarmiert und es gab 3 Einsatzüberprüfungen. Das Verletzungsmuster reichte von kleinen Verletzungen, über Frakturen bis hin zu Bewusstlosen und Wirbelsäulenverletzungen. Bei diesen Einsätzen gab es eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst Neuhaus, der Rettungsstelle des Krankenhauses in Neuhaus und der Rettungsleitstelle in Suhl.

Es wurden weiterhin die Blutspendetermine in Scheibe-Alsbach und Neuhaus betreut.

Neben diesen vielen Aufgaben, nahmen verschiedene Kameraden der Bereitschaft an Aus- und Weiterbildungen teil. So schlossen 4 Kameraden ihre San-Ausbildung ab, 2 Kamerad erhielten ihren Lehrschein, 2 Kameraden schlossen ihre Sommerrettungsprüfung ab.

Seit Beginn des Winters waren die Kameraden auch jedes Wochenende in der Skiarena „Silbersattel“ in Steinach zu sehen. Dort wurden, auf Grundlage eines Vertrages, über 700 Stunden Dienst geleistet. Auch hier gab es eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Arena.

Als Abschluss musste auf einige Angriffe von verschiedensten Seiten gegen die Bereitschaft eingegangen werden. Diese Einmischungen in das Dienstgebiet und die Arbeit der Bereitschaft wurden durch die Kameraden entschieden abgelehnt und dies wird auch an den notwendigen Stellen vorgebracht werden.

Nach dem Bericht des Bereitschaftsleiters war der Kassenbericht an der Reihe. Darin ist besonders die Unterstützung der Firmen für die Bereitschaft hervorgehoben worden. Im Wert von ca. 20000 DM erhielten die Kameraden kostenlos Material, Unterstützung mit Technik usw. für die Reparatur- und Umbaumaßnahmen an der Diensthütte.
Für weitere 2000 DM gab es von Medizinfirmen kostenloses Ausrüstungsmaterial.
Für die Technik und Ausrüstung wird der größte Teil des Haushaltes benötigt, im letzten Jahr waren das über 7000 DM.

Im Anschluss kamen nun die verschiedenen Sachgebiete, wie Ausbildung, Technik und Blutspende zu Wort.

Nach diesen Berichten kam es nun zu einer kurzen Diskussionsrunde. Hier meldeten sich die einzelnen anwesenden Vertreter der Vereine zu Wort. Dabei wurde den Kameraden der Bergwacht einstimmig eine gute Arbeit bescheinigt. Dies kam ebenfalls bei der Wortmeldung des Geschäftsführer der Skiarena zum Ausdruck, welcher sich, wie auch vorher die Vertreter der Vereine, für die sehr gute Zusammenarbeit bedankten und die Fortführung des bestehenden Vertrages für den nächsten Winter bereits zusagte.

Zum Schluss des offiziellen Teiles wurde die Wahl der Bereitschaftsleitung durchgeführt.

Dabei wurde die alten Bereitschaftsleitung wiedergewählt. Kamerad Konni Lutter ist weiterhin Bereitschaftsleiter, Kamerad Ralph Winzer Stellvertreter, Kamerad Harald Greiner-Pol 2. Stellvertreter und Kameradin Ina Möller ist für die Kasse zuständig.

Nun wurde zum gemütlichen Teil übergegangen.

Die Kameradinnen und Kameraden möchten sich nochmals bei allen Firmen, Vereinen, Institutionen und Personen bedanken, welche die Arbeit der Bereitschaft unterstützt haben.

Wintersaison für Bergwacht beendet

 Mit dem Osterwochenende beendete die Bergwacht-Bereitschaft Scheibe-Alsbach ihre Wintersaison. Wie in jedem Jahr gab es wieder viel Stunden Dienst zu bewältigen. Es kamen rund 1000 Stunden Dienst bei der Absicherung von 45 Veranstaltungen und der Absicherung der Skiarena „Silbersattel“ Steinach zusammen. Dabei mussten 14 Verletzte an den Rettungsdienst übergeben werden und 10 leichte Verletzungen konnten gemeinsam mit Ärzten vor Ort versorgt werden. Hier ist besonders die sehr gute Zusammenarbeit mit Frau Dr. Martina Stauch in Steinach hervorzuheben. Die Verletzungen gingen von Schürf- und Schnittwunden bis zu Oberschenkel- frakturen und Verdacht auf Vorliegen einer Wirbelsäulenverletzung.

Allein in der Skiarena waren die Kameraden der Bergwacht rund 700 Stunden vor Ort. Hier bewährte sich die Zusammenarbeit zwischen Kameraden der Bergwacht-Bereitschaft und dem Liftpersonal. Diese Zusammenarbeit kam zahlreichen Verletzten zu Gute und wurde erstmals auf der Grundlage eines gemeinsamen Vertrages realisiert. So konnte schnell geholfen werden, wenn es galt, Verletzte von den Pisten zu bergen.

Der zweite Schwerpunkt für die Kameraden war die Absicherung der Veranstaltungen der Sportvereine. Wie in den Vorjahren waren die roten Uniformen in Scheibe-Alsbach, Steinheid, Rauenstein und bei den Veranstaltung des SV 08 Steinach/ Abt. Ski zu sehen.

Erstmals wurden, durch die Zusammenarbeit mit der Skiarena, auch Veranstaltungen eines Fränkischen Sportclub´s und die Berliner Stadtmeisterschaften abgesichert.

Nun werden sich die Kameraden zunächst den Baumaßnahmen an der Schutzhütte in Scheibe-Alsbach und den anstehenden Sommereinsätzen widmen, was sicher auch wieder viele Stunden benötigen wird.