Gemeinsame Rettungsübung

Zu einer schwierigen Rettungsübung trafen sich unsere Kameraden gemeinsam mit den Mitarbeitern den Vattenvall Pumpspeicherwerkes Goldisthal und der Firma Höhenservice Grass aus Chemnitz am Auslaufbauwerk des Oberbeckens. 
Gestellte Aufgabe war die Rettung eines verletzten Mitarbeiters aus einem über 50 Meter tiefen Schacht. 
Zur Anwendung kamen dabei eine Schleifkorbtrage und eine Stahlseilwinde. 
Gemeinsam wurde eine Strategie festgelegt und diese dann im Schacht getestet. Dabei wurden kleine Mängel festgestellt, welche in Vorbereitung einer eventuellen echten Rettung, auf Grund der Übung abgestellt werden konnten. 
Angedacht war zunächst die Versorgung des Verunfallten durch den Notarzt am Grund des Schachtes. Dies ist aber auf Grund der Umstände (Glätte, Wasser, Dunkelheit, Zugang usw.) schlecht möglich. Die Lagerung sollte auf Grundlage der Versorgung durch den Notarzt dann senkrecht in der Schleifkorbtrage erfolgen und diese mit der Winde nach oben gezogen werden. Dabei wäre der Verunfallte für einige Zeit ohne Betreuung. 
Um dies zu umgehen und die Notarzt-Versorgung in einem sicheren Umfeld vornehmen zu können, wurde eine bessere Methode zur Rettung gesucht und auch gefunden. 
Der Zugang zum Boden wird jetzt durch geschultes Personal erfolgen. Dieses nimmt eine Erstversorgung vor und lagert den Verunfallten in der Schleifkorbtrage. Diese wird dann mit einem Retter waagerecht mittels Winde nach oben gezogen. Am Mannloch verlagert der Retter die Trage aus der Waage- in die Senkrechte. Danach kann die Rettung durch das Mannloch abgeschlossen werden und die Übergabe an den Rettungsdienst erfolgen.

Schulung

Festlegung der Rettungsstrategie

Transport mit Schleifkorbtrage

Transport mit Schleifkorbtrage