Wanderfreunde erklimmen den Rennsteig

Sonnebergs Senioren und Freunde des Wanderns haben kürzlich den Rennsteig erklommen und sind heil und froh in ihre neue Saison gestartet.

Brotzeit an der Steinheider Hütte: Die Sonneberger Seniorenwanderer sind auf ihrer Jahresauftaktwanderung munter durch den Schnee marschiert.

Sonneberg - Zur Jahresauftaktwan­derung der Seniorenwanderabtei­lung des 1. FC Sonneberg hat eine Sonderbusfahrt mit 48 Teilnehmern hinauf nach Limbach geführt.

Auf dem Parkplatz hat Wanderfreund Christian Siegel von der Bergwacht Scheibe-Alsbach die Wanderer be­grüßt. Guter Kontakt des Sonneber­ger Wanderleiters Harald Strobel mit dem Vorsitzenden der Scheibe-Alsbacher Bergwacht Konni Lutter mach­ten es möglich, dass Christian Siegel zum Führer der Rennsteigwande­rung gewonnen werden konnte. Links der Skilifttrasse in Limbach führt der Rennsteig auf weniger gu­tem Weg bergauf zum Petersberg. So wurde, um Anstrengungen aus dem Weg zu gehen, der Rennsteig zu­nächst gemieden. Alternativ benutz­te der Wanderführer den Rennsteig-Radweg, bei den Einheimischen auch als Arbeitsdienstweg bekannt. Dieser führt um den Berg herum auf den Rennsteig zum Sandwieschen. An der Steinheider Hütte wurde eine Brotzeitpause eingelegt. Von dort ist ein Abstecher zur gefassten Schwarzaquelle (717 Meter hoch, etwa 400 meter entfernt) und zum Stausee Scheibe-Alsbach möglich. Vom Sandwieschen aus ging es durch den ansteigenden Hohlweg hinauf zum Rollkopf (849 Meter). Darm machte die Wandergruppe ei­nen Abstecher zur nahe gelegenen Aussichtshütte Weidmannsheil. Leier konnte die Aussicht nicht genos­sen werden - Nebelschwaden mach­ten es unmöglich. Zurück zum Rennsteig, eben durch den Wald, ging es in die Nähe der Rennsteigbaude Bernhardsthal. Hin­ter der Baude vorbei wanderten sie am Waldrand weiter ins Gewerbe­gebiet Neuhaus. Da verabschiedete sich der Wanderführer Christian Sie­gel von den Sonnebergern, die sich für die Führung der sehr gut gelunge­nen Achtkilometer-Rennsteigwan­derung bedankten. Leider erfüllte das frühlingshafte Wetter nicht die Erwartungen vom glitzernden, ver­schneiten Märchenwald. Ab dem Gewerbegebiet übernahm Heinz Kirchner, das Straßenpflaster von Neuhaus meidend, die Führung bis zum Hotelgasthof „Hirsch", wo es die verdiente Einkehr gab. Nachdem Hunger und Durst gestillt waren, gingen alle zum gemütlichen Bei­sammensein über. Fällig waren sechs nachträgliche Geburtstagsständ­chen. Begleitet von Otfried Thümers Mundharmonikaspiel erklangen be­kannte Volks- und Wanderlieder. Ge­gen 14.15 Uhr führte die Fahrt zu­rück nach Sonneberg.